Fachabteilung Stadtumbau: Frau Eva Joa

Beim Grafeneckart 1
97070 Würzburg
In Karte anzeigen
Tel: 09 31/ 37 35 88
Fax: 0931 - 37 37 69

E-Mobilität / Car-Sharing

Mobilitätskonzept und Mobilitätsstationen im neuen Stadtteil Hubland

Der neue Stadtteil Hubland soll ein nachhaltiger Stadtteil mit einer angemessenen urbanen Dichte (Stadt der kurzen Wege) und mit einer hohen Qualität des öffentlichen Raums werden.

Ein wichtiger ökologischer klimawirksamer Baustein ist die Etablierung eines Mobilitätskonzeptes, das den bewussten und zeitgemäßen Umgang mit den Mobilitätsbedürfnissen der zukünftigen Bewohner/-gerecht wird.

Innerhalb des Hublands ist das Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsteilnehmer von hoher Bedeutung. Es soll Raum für alle Nutzergruppen geschaffen und der nicht-motorisierte Verkehr in seiner Bedeutung gestärkt werden. Dazu gehören ein attraktives, mit der Innenstadt und der Umgebung vernetztes Fuß- und Radwegeangebot sowie ein guter Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. 

Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und zur Steigerung der Akzeptanz werden flächensparende Verkehrsstrukturen und gute Verknüpfungen der Wege und Verkehrsmittel vorgesehen. Die Rottendorfer Straße, als direkte Verbindung zur Innenstadt wird im Bereich des Hublands als Sammelstraße mit Tempo Zone 30 ausgebildet. Diese soll in erster Linie eine verträgliche Erschließung der Quartiere sicherstellen und Durchgangsverkehr vermeiden. Hiervon führen verkehrsberuhigte Wohnstraßen in die einzelnen Quartiere und bieten viel Raum für Aufenthalt, Kinderspiel und Begegnung.

Mehrere Mobilitätsstationen in direkter Nähe zu Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs bieten durch ein Angebot aus car-sharing, Elektromobilität sowie Bike & Ride Plätzen Alternativen zum motorisierten Verkehr. 

Rahmenplan Hubland mit Mobilstationen
Rahmenplan Hubland mit Mobilstationen (c) Stadtumbau und Stadtentwicklung

Ein professionelles Car-Sharing-Angebot ermöglicht es Nutzern mit einem automatisierten Chipkartenzugang Fahrzeuge unterschiedlicher Größe und Ausstattung stundenweise zu nutzen. So hat der Bürger die Möglichkeit auf die teure Anschaffung und Unterhaltung eines privaten Pkws zu verzichten, ohne jedoch auf die Vorzüge der Verfügbarkeit eines Autos entsagen zu müssen. Die Mobilstationen und ein professionelles Mobilitätsmanagement sollen Bürger zur Nutzung der vielfältigen stadtverträglichen Mobilitätsangebote anstelle der privaten Kfz-Nutzung bewegen und so die Entwicklung eines nachhaltigen Stadtteils fördern. Durch dieses ergänzende Mobilitätsangebot wurde in der städtischen Stellplatzsatzung eine Reduzierungsmöglichkeit bis zu 30% der PKW-Stellplätze im Wohnungsbau (lagebedingte Ablöse) eingeführt. Alternativ zur Ablöse besteht für Bauträger der Wohnungswirtschaft die Möglichkeit die Umsetzung von car-sharing für mehrere Jahre vertraglich zu garantieren.

Zur Landesgartenschau 2018 und mit Besiedelung der Wohnquartiere werden die ersten Mobilitätsstationen in Betrieb genommen. Die Stationen I und II sind durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. 
Foto: Logo BMUB (c) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitFoto: Logo Nationale Klimaschutz Initiative (c) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit


Foto: Mobilstation 1 (c) Deffner Voitländer Architekten
Foto Mobilstation I: (c) Deffner Voitländer Architekten

Mobilstation I: 

  • 3 Stellplätze mit Carsharing
  • 2 Stellplätze mit E-Ladesäule
  • Radabstellplätze mit Lademöglichkeit

Foto: Mobilstation 2 (c) Martina Kübert
Foto Mobilstation 2: (c) Stadtumbau und Stadtentwicklung

Mobilstation II:

  • 6 Stellplätze mit Carsharing
  • 2 Stellplätze mit E-Ladesäule
  • Radabstellplätze mit Lademöglichkeit

Foto: Mobilstation 3 (c) Sandra Schmidt
Foto Mobilstation 3: (c) Stadtumbau und Stadtentwicklung

Mobilstation III:

  • 6 Stellplätze mit Carsharing
  • 2 Stellplätze mit E-Ladesäule
  • Radabstellplätze mit Lademöglichkeit

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Warum? Wieso? Weshalb? - Viele Bürgerinnen und Bürger haben Fragen zu dem Gelände am Hubland. Im Bereich "FAQ" finden Sie Antworten.

> mehr
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK