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Übersichtsplan

Der Vermarktungsplan gibt Ihnen ein Überblick über den aktuellen Vermarktungsstand.

Vermarktungsplan Februar 2021, 4586 KB

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Entwicklung eines neuen Stadtteils
In den Quartieren entsteht ein vielfältiger Wohnungsmix aus Miet- und Eigentumswohnungen, öffentlich geförderten Wohnungen, Eigenheimen (Einfamilien-/ Doppel-/ Ketten-/ und Reihenhäuser), Wohnraum für Studenten und ein Seniorenwohnstift. Ein Großteil der Wohngebäude ist bereits bezogen, die übrigen befinden sich noch in der Hochbaurealisierung oder stehen kurz davor.  

Die Wohnbebauung im Quartier I "Am Rottendorfer Tor" ist in östlicher, südlicher und westlicher Richtung geprägt von verschiedenen Wohnformen im Geschosswohnungsbau, u. a. mit geförderten Wohneinheiten, einem modernen Konzept für Hausgruppen im Zentrum und einem Seniorenwohnzentrum der Stiftung Bürgerspital im Norden. Das über kurze Fußwege erreichbare Hotel Melchior Park öffnete bereits im September 2017 seine Pforten und stellt mit seiner Gastronomie und dem Wellnessbereich ebenfalls einen Mehrwert für die neuen Bewohner dar.

Anfang Juni 2018 eröffnete im Quartier II "Am Terrassenpark" in der Rottendorfer Straße das Hubland-Center, das den neuen Bewohnern mit seinen Nahversorgungs- (Rewe, Aldi, Rossmann, ebl Naturkost) und ergänzenden Einrichtungen (u.a. Bankfiliale, Bekleidung, Zahnarzt, Fitness-Studio, Bäcker, Gastronomie) ein breit gefächertes Angebot an Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Direkt benachbart befindet sich der ehemalige, zum Stadtteil-Treffpunkt umgebaute, Tower mit einer Stadtteilbüchereexterner Linkiexterner Link, dem Zentrum für digitale Innovationen und einem Mehrzweckraum. Seit 2020 entstehen hinter dem Tower und dem Hubland-Center weitere Einfamilienhäuser und drei Mehrfamilienhäuser. Die Terrassengärten mit dem großen Wasserspielplatz laden die Bewohner und Besucher des Hublandes zum Entspannen ein.

Im Quartier III"Am Park" sind die meisten Wohnhäuser (Einfamilienhäuser, Kettenhäuser und Geschosswohnungsbau) mittlerweile bezogen und die neu gestalteten Spielplätze werden von den Kindern ausgiebig genutzt. Die Stadt Würzburg plant aktuell die Errichtung einer öffentlichen Infrastruktureinrichtung, die dauerhaft sozialen, kulturellen und bürgerschaftlichen Nutzungen dienen wird („Hub 27“). Mit einem offenen und flexiblen Konzept für unterschiedliche Nutzer sollen generationsübergreifende, sportliche, soziale und kulturelle Aktivitäten ermöglicht und ein lebendiger Anlaufpunkt im neuen Stadtteil geschaffen werden. Das Konzept beinhaltet u.a. die Sanierung der bestehenden Sporthalle im Hangar und eine Kindertageseinrichtung. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes (KiTa) ist für das Jahr 2023 vorgesehen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet, das mit einer vorrangig medizinischen-gesundheitlichen Nutzung das Angebot für die neuen Bewohner abrunden wird.

Bei den Quartieren IV „Kürnacher Berg“ und V „Am Gerbrunner Tor“ handelt es sich um die letzten beiden Quartiere auf dem Hubland, die noch entwickelt werden müssen. Auf den Flächen befand sich u.a. der ehemalige Motorpool der Amerikaner, der während der Landesgartenschau 2018 als PKW- und Busstellplatz genutzt wurde. In unmittelbarer Nähe wurde Sommer 2020 ein Inklusionscafé im sog. Belvedere eröffnet. Das Gebäude mit Aussichtsplattform wurde im Rahmen der Landesgartenschau am östlichen Ende der ehemaligen Landebahn errichtet und bietet einen hervorragenden Weitblick auf das Würzburger Wahrzeichen, die Festung Marienberg. 

Der Gebäuderückbau, die Flächenentsiegelung, die Altlastenuntersuchung sowie die Kampfmitteluntersuchung sind bereits erfolgt. Die Rottendorfer Straße wurde 2015 hergestellt, die innere Erschließung der beiden Quartier soll  bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Der Bebauungsplan "Frauenland 67" ist seit 7. August 2020 rechtskräftig.

Rahmenplan Quartiere IV und V
Rahmenplan Quartiere IV und V (c) Stadt Würzburg

Das Quartier VI "Hublandterrassen" wird durch Geschosswohnungsbau am Parkrand im Westen und Norden und uni-affines Gewerbe im Osten geprägt. Die Grundstücke im Süden wurden bereits frühzeitig vermarktet. Hier sind in der Zwischenzeit das Zentrum für angewandte Energieforschung, das Technologie- und Gründerzentrum Würzburg und ein Studierendenwohnheim entstanden. Zudem hat sich dort ein IT-Unternehmen mit seinem Hauptsitz niedergelassen. Die nördlichen Flächen waren als temporäre Fläche im Ausstellungskonzept der Bayerischen Landesgartenschau enthalten, die im Jahr 2018 von April – Oktober auf dem Hubland stattgefunden hat und sind mittlerweile an Investoren und eine Baugemeinschaft veräußert.

Im Quartier VII "Skyline Hill" – östlich des Universitätsgeländes – entsteht das Gewerbegebiet Skyline Hill und bietet universitätsnahen Einrichtungen hervorragende Bedingungen für Innovations- und Wissenstransfer. Einige Gebäude sind bereits fertiggestellt und bezogen. Die Universität Würzburg hat auf dem benachbarten neuen Campus Hubland Nord die Nutzung in einem Großteil der Bestandsgebäude aufgenommen und u.a. eine „Mensateria“ als Neubau errichtet. Die beiden Campus-Bereiche Nord und Süd werden über die Fuß- und Radwegebrücke über die Straße Am Galgenberg verbunden. Die Vermarktung der Flächen im Gewerbegebiet Skyline Hill erfolgt durch den Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketingexterner Link.

Quartier 7
Quartier 7 (c) Luftbild Diem


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