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Gesamtstädtische Klimaziele

Unter dem Gesichtspunkt der herausragenden Bedeutung des Klimaschutzes hat sich die Stadt Würzburg durch einen Stadtratsbeschluss im Dezember 2009 dazu verpflichtet, ihrer globalen Verantwortung Rechnung zu tragen und auf kommunaler Ebene sowohl die innerstädtischen Treibhausgasemissionen drastisch zu verringern als auch Anpassungsmaßnahmen an die unvermeidbaren Folgen des fortschreitenden Klimawandels durchzuführen. 

Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit (c) Konstantin Wismath
Die Erreichung dieser Ziele erfolgt auf der Grundlage eines integrierten Klimaschutzkonzepts. Neben den klassischen Fragen der CO2-Bilanzierung sowie der Integration von Erneuerbaren Energien stehen vor allem die Handlungsfelder Mobilität, stadtklimatische Anpassungsstrategien und Sanierung im Vordergrund der gesamtstädtischen Potentialbetrachtungen.

Wichtigstes Ziel der Stadt Würzburg ist die Verringerung der Versorgung mit fossilen Primärenergieträgern, die Verminderung umwelt- und gesundheitsgefährdender Schadstoffemissionen sowie die Reduzierung klimawirksamer Treibhausgasemissionen. Die Stadt baut auf die Nutzung erneuerbarer Energien und innovativer Technik auf dem Areal Hubland. 

Im Planungsprozess für den neuen Stadtteil spielten Nachhaltigkeit und Umweltschutz von Beginn an eine wichtige Rolle. Ein großer neuer Stadtteil soll einen möglichst kleinen »ökologischen Fußabdruck« hinterlassen. 

Es wurden Experimentierfelder für nachhaltige Bauformen (z.B. mehrstöckige Holzhäuser) und ein System zur Zurückhaltung des Regenwassers eingerichtet. Eine Fläche, die etwa 10 Fußballfeldern entspricht, wurde entsiegelt und die baulichen Anlagen so ausgerichtet, dass der Zufluss nächtlicher Kaltluft für Abkühlung sorgt. Eine nachhaltige Fernwärmeversorgung wurde eingerichtet und wichtige Grünzüge miteinander vernetzt. 

Ein besonderes Ausgenmerk lag dabei auf der Auswahl von Baumsorten, die besonders hitze- und stressresistent sind und so den zunehmenden Wetterextremen besser standhalten können. Es wurden Baumarten verwendet, die voraussichtlich auch in 100 Jahren in Unterfranken unter den veränderten Klimabedingungen wachsen können. 

Bei dieser Stadtentwicklung spielt ein Mobilitätskonzept eine wichtige Rolle: Von Beginn an wurden Plätze für Car-Sharing-Fahrzeuge und eine gute Erschließung per Rad und zu Fuß eingeplant. Geplant ist zudem der Bau einer neuen Straßenbahnlinie auf das Hubland.
 


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