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Beteiligung der Öffentlichkeit

Von Anfang an hatte die gelebte Beteiligung einen hohen Stellenwert. Die ersten Ideen und Konzepte wurden in den Bürgerplanwerkstätten 2008 erarbeitet, die dann 2009 im städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb von Architekten, Stadtplanern und Landschaftsplanern in räumliche Konzepte umgesetzt wurden. Auch im Wettbewerb fand eine Rückkoppelung mit der interessierten Bürgerschaft statt. So wurde das Gelände mehrmals gemeinsam besichtigt und die Planungen wurden vor Ort überprüft. 

Mit Abzug des US-Militärs stellten sich der Stadt Würzburg große Aufgaben. Die Stadt begann zügig mit umfangreichen und fundierten Planungen. Im Rahmen der Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzepts und der städtebaulichen Rahmenplanung beauftragte man eine Wohnungsmarktanalyse und ein Verkehrsgutachten, schrieb Wettbewerbe aus, betrachtete besondere Themen wie Energieeffizienz und Regenwasserbewirtschaftung und erarbeitete ein Gestaltungshandbuch. 

Denn der neue Stadtteil Hubland soll auf der Höhe der Zeit entwickelt werden.
Wesentliche Grundlage der Entwicklung und Planung war die breit angelegte Bürgerbeteiligung von Anfang an. 

Von Anfang an hatte die gelebte Beteiligung einen hohen Stellenwert. Die ersten Ideen und Konzepte wurden in den Bürgerplanwerkstätten 2008 erarbeitet, die dann 2009 im städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb von Architekten, Stadtplanern und Landschaftsplanern in räumliche Konzepte umgesetzt wurden. Auch im Wettbewerb fand eine Rückkoppelung mit der interessierten Bürgerschaft statt. So wurde das Gelände mehrmals gemeinsam besichtigt und die Planungen wurden vor Ort überprüft. 
In einer ersten Bürger-Planwerkstatt am 06.06.2008 erhielten die Bürgerinnen und Bürger Informationen über den anstehenden Planungsprozess. In vier Arbeitsgruppen zu den Themen

  • Wohnen – Wohnumfeld – Energie
  • Uni – lebendiger Campus – Zentrum –Soziales – Kultur
  • Grün – Gartenschau – Freizeit – Sport – Gesundheit

und

  • Mobilität – Verkehr – Ver-/Entsorgung

diskutierten die Bürgerinnen und Bürger Chancen, Risiken, Erwartungen, Ziele und Visionen zur Stadtteilentwicklung. 

In der zweiten Bürger-Planwerkstatt am 19.07.2008 wurde den Bürgerinnen und Bürger das im Rahmen des ISEK erstellte Strukturkonzept vorgestellt und in drei Arbeitsgruppen diskutiert. Die dritte Bürger-Planwerkstatt am 25.10.2008 diente der Vorbereitung des städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbes im Jahr 2009.


Öffentlichkeitsarbeit;
Öffentlichkeitsarbeit; Abbildung: Planungsgruppe 504 München / arc.grün kitzingen
Ergebnis der Bürger-Planwerkstätten 2008 – Ziele und Eckdaten für den städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb.


Die bisherigen Erkenntnisse wurden verdichtet, um sie in die Auslobung einfließen lassen zu können. Nach Abschluss der ersten Phase des Ideenwettbewerbs diskutierten die Bürgerinnen und Bürger in einem Bürgerdialog am 28.03.2009 die für die zweite Phase ausgewählten Arbeiten und konnten für die weitere Ausarbeitung Empfehlungen erteilen. 

Diese Bürgerbeteiligung zwischen einem zweistufigen Wettbewerb stellt einen neuen, innovativen Schritt in der Mitbestimmung dar. Die Anregungen aus diesem Bürgerdialog flossen als verbindliches Element in die zweite Bearbeitungsstufe ein. Parallel zur Rahmenplanung setzte sich der Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung 2010 fort. In einer Bürger-Werkstatt »Rahmenplanung Hubland – Zielkonzept« am 17.04.2010 erläuterte das Planungsteam die Zielkonzeption für die Rahmenplanung. Anhand der drei Themen (Vernetzungen, soziales Leben, Heimat) wurden die präsentierten Inhalte in drei Arbeitsgruppen diskutiert und weitere Ideen gesammelt. 

Die zweite Bürger-Werkstatt am 12.06.2010 stellte Vertiefungen in drei räumlichen Teilbereichen des Leighton-Areals in den Mittelpunkt: Wie können die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Ansprüche in den jeweiligen Teilbereichen vereinbart werden, welche Prioritäten werden gesetzt? 

Der Werkstatt ging ein Ortstermin voraus: 
Am Vormittag nahmen 140 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit wahr, mit dem Bus und zu Fuß das ansonsten geschlossene Gelände in seinem derzeitigen Zustand zu sehen. An drei markanten Orten verdeutlichen die Planer der Bürgerschaft die Besonderheiten des Ortes und ihrer Planung. In einer dritten Bürger-Werkstatt am 17.09.2010 erläuterten die Planer den Bürgerinnen und Bürgern den Entwurf des Rahmenplanes.
Impulsvorträge zu den bereits realisierten Projekten „Leben und Arbeiten im Wiley, Neu-Ulm“, „Nachhaltigkeit und neue Identität. Scharnhauser Park Ostfildern“ sowie „Der Neue Petrisberg in Trier – Überblick, Strategie und Weiterentwicklung“ am 19.05., 23. und 28.04.2010 unterstützen die Sensibilisierung der Themen und lieferten sachlichen Input für die lokale Entwicklung in Würzburg.

Die Zielhaltung, auch energetisch einen optimierten Stadtteil zu entwickeln, bedingte aus Sicht der Stadt Würzburg erneut einen aktiven Beteiligungs- und Informationsprozess. Mit einer eigens zum Thema Energie angesetzten Veranstaltung konnten auch hier die Bürgerinnen und Bürger aktiv eingebunden werden. Auch die Planung zur LGS fand unter reger Bürgerbeteiligung statt. 

Während des Rückbaus von Gebäuden und Freiflächen wurden Führungen vor Ort angeboten. Der Beteiligungsprozess geht auch in den Folgejahren weiter.

 


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